Sozialer Dienst – Betreuung & Begleitung im Lina-Oberbäumer-Haus Soest
Ein Umzug in ein Pflegeheim oder veränderte Lebensumstände werfen viele Fragen auf: Wer begleitet mich? Welche Angebote gibt es? An wen kann ich mich wenden? Der Soziale Dienst in unserer Pflege-Einrichtung für Frauen, im Lina-Oberbäumer-Haus, ist zentrale Anlaufstelle für Bewohnerinnen und Angehörige. Wir strukturieren den Alltag, fördern Lebensqualität und bieten persönliche Begleitung. Angehörigen stehen wir als verlässliche Ansprechpartner zur Seite – bei organisatorischen Fragen, zur Orientierung und bei der Planung der nächsten Schritte. Auch in besonderen Lebenssituationen oder Zeiten der Trauer sind wir für Sie da.
Betreuungsangebote
Soziale Betreuung bedeutet für uns, den Alltag gemeinsam zu gestalten, Fähigkeiten zu erhalten und Begegnung zu ermöglichen – stets individuell abgestimmt. Unsere Angebote sind flexibel konzipiert, sodass persönliche Interessen, Tagesform und Bedürfnisse berücksichtigt werden. Im Mittelpunkt stehen Gemeinschaft, Orientierung und Aktivierung. In einer vertrauensvollen Atmosphäre entstehen Gespräche, kleine Rituale und gemeinsame Momente.
Einzelbetreuung
Einzelangebote bieten Raum für Ruhe, persönliche Zuwendung und individuelle Begleitung. Wir nehmen uns Zeit für Gespräche und Aktivitäten.
Gemeinsamkeit im Alltag
Es sind oft die kleinen Dinge, die Lebensqualität schaffen: ein Spaziergang, gemeinsames Vorlesen, ein Gespräch oder die Begleitung zu einer Aktivität. Der Soziale Dienst unterstützt dabei, Teilhabe zu ermöglichen – auch wenn Wege kürzer werden.
Christliches Leben
Wöchentliche Gottesdienste und Andachten sowie die christlichen Feiern im kirchlichen Jahreskreis finden in der Kapelle der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. statt. Diese Angebote sind offen für alle Konfessionen und selbstverständlich freiwillig. Bibelstunden und Gesprächskreise sind auf Wunsch fester Bestandteil des Zusammenlebens. Individueller seelsorgerischer Beistand durch unsere Pfarrerin gehört ebenfalls zu unserem Angebot. Das Sterben der Bewohnerinnen und die Trauer der Angehörigen zu begleiten, nehmen wir als wichtige Aufgaben wahr. Jede verstorbene Bewohnerin wird bei uns in einem Gottesdienst ausgesegnet.
Soziale Beratung – Unterstützung für Angehörige
Angehörige stehen häufig vor organisatorischen und strukturellen Fragen. Die Mitarbeiter*innen im Soziale Dienst sind feste Ansprechpartner*innen: Wir hören zu, ordnen gemeinsam Anliegen und entwickeln konkrete nächste Schritte.
Hilfestellung bei Anträgen und Organisation
Wenn mehrere Entscheidungen und Anlaufstellen zusammenkommen, schaffen wir Überblick. Wir beraten zu Leistungen, Anträgen und organisatorischen Abläufen und koordinieren bei Bedarf Kontakte innerhalb und außerhalb des Hauses.
Unser Ziel ist es, Orientierung zu geben, Prozesse verständlich zu machen und Sie bei wichtigen Entscheidungen fundiert zu begleiten.
-
Fußpflege
Verordnungen, Terminabstimmung, Anbietersuche
-
Sozialhilfe
Anträge, Nachweise, Kontaktaufnahme
-
Pflegeversicherung
Leistungen, Pflegegrad, Begutachtungsverfahren
-
Hilfsmittel
Bedarfsklärung, Abstimmung mit ärztlichen Stellen
Ehrenamt
Ehrenamtliches Engagement ist vielfältig möglich, etwa durch Besuchsdienst, Freizeitgestaltung, Begleitung bei Spaziergängen, Ausflügen, Begleitung zu Gottesdiensten oder durch Unterstützung bei Festen und Veranstaltungen. Bei gemeinsamen Spaziergängen, Spiele-Nachmittagen oder beim Vorlesen sind in der Regel keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Lebenserfahrung, Freude am Umgang mit anderen Menschen und Einfühlungsvermögen reichen aus. Andere verbinden eigene Hobbys mit ihrem ehrenamtlichen Engagement. Wenn Sie Interesse haben, sich ehrenamtlich zu engagieren, melden Sie sich gerne. Wir freuen uns.
-
Katharina GerlingIch bin im Lina-Oberbäumer-Haus als Pflegefachkraft und Praxisanleiterin tätig. Besonders viel Wert lege ich auf eine ganzheitliche Pflege und die Selbstbestimmung der Bewohnerinnen. Ich verhelfe zur Selbsthilfe.
-
Nina FeldhausIch bin 19 Jahre alt. Ich leiste seit September meinen Bundesfreiwilligendienst im Sozialen Dienst. Ich lese gerne und komme aus Welver. Ich möchte dieses Jahr zur Entscheidungsfindung für einen Beruf nutzen.
-
René OberbosselIch bin 19 Jahre alt. Ich bin seit August im Bundesfreiwilligendienst im Sozialen Dienst. Ich komme aus Soest und da ich mir noch nicht ganz über meinen Berufswunsch im Klaren bin, nutze ich dieses Jahr zur beruflichen Orientierung.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist meine Ansprechperson im Sozialen Dienst?
Die zuständige Ansprechperson finden Sie auf dieser Seite. Sie erreichen uns telefonisch oder per E-Mail, gern auch für ein persönliches Gespräch.
Gibt es Freizeit- und Betreuungsangebote?
Ja. Es gibt wöchentlich vielfältige Angebote, zum Beispiel Bewegung, Gedächtnistraining, kreative Themen oder Spaziergänge. Feste im Jahreskreis wie Sommerfest oder Weihnachtsfeiern sind ebenfalls feste Bestandteile.
Gibt es auch Einzelbetreuung?
Ja. Wir bieten Einzelbetreuungen an, zum Beispiel Gespräche, kurze Aktivierungen oder Spaziergänge, je nachdem, was zur Bewohnerin passt.
Unterstützen Sie auch bei organisatorischen Fragen?
Ja. Wir helfen bei typischen Fragen rund um Alltag und Organisation, zum Beispiel im Kontakt mit Kostenträgern oder bei der Orientierung zu nächsten Schritten. Bei Bedarf unterstützen wir dabei, die passenden Ansprechpartner*innen zu finden.
Kann ich als Angehörige*r Wünsche oder Ideen einbringen?
Ja, unbedingt. Angehörige kennen die Bewohnerin oft am besten. Ihre Anregungen helfen, Angebote passend zu gestalten.
Meine Angehörige ist nicht gut orientiert – findet sie sich zurecht?
Wir unterstützen Orientierung im Alltag. Flure und Ebenen sind farblich gekennzeichnet, und die Wege führen in Richtung Gemeinschaftsbereich. Das hilft, sich schneller zurechtzufinden und Sicherheit zu gewinnen.