Pflege im Lina-Oberbäumer-Haus in Soest
Der Umzug in eine Pflege-Einrichtung ist ein bedeutender Schritt. Für Bewohnerinnen und Angehörige beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt, der häufig mit Fragen und Unsicherheiten verbunden ist. Im Lina-Oberbäumer-Haus in Soest legen wir Wert darauf, dass Sie sich von Anfang an gut begleitet und sicher fühlen. Sie erleben verlässliche Strukturen, fachliche Kompetenz und ein Team, das sich Zeit nimmt. Unsere Pflege orientiert sich an den individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Wünschen jeder Bewohnerin – und daran, was ihr im Alltag guttut.
Unser Pflegeverständnis
Gute Pflege bedeutet für uns, Menschen ressourcenorientiert und aktivierend zu begleiten. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der Bewohnerinnen so lange wie möglich zu erhalten. Wir orientieren uns an der Lebensgeschichte, an Gewohnheiten und an dem, was die Bewohnerinnen persönlich wichtig ist. Darüber hinaus erfordert verlässliche Pflege klare Qualitätsstandards, regelmäßige Fortbildungen und eine gelebte Teamkultur. Für Angehörige heißt das: feste Ansprechpartner*innen, transparente Absprachen und klare Kommunikation.
Ressourcen stärken
Teilhabe ermöglichen
Ganzheitlich begleiten
Verlässliche Ansprech- partner*innen
Achtsamkeit im Alltag
Qualität sichern
Advance Care Planning (ACP)
Vorsorge, die entlastet
Mit der gesundheitlichen Vorsorgeplanung, der ACP, werden Wünsche für mögliche zukünftige gesundheitliche Situationen erfasst. Diese Wünsche werden klar dokumentiert und verlässlich festgehalten. So entsteht Sicherheit für die Bewohnerin, für Angehörige und für das Team, das im Ernstfall handeln muss. ACP ist ein freiwilliges Angebot.
Was ACP beinhaltet
Um den Wünschen und Vorstellungen der Bewohnerinnen und ihren Angehörigen zum Lebensende zu jedem Zeitpunkt entsprechen zu können, und das Altern und Sterben in Sicherheit und Würde zu ermöglichen, bieten wir die Vorausplanung der gesundheitlichen Versorgung, auch „Advance Care Planning“ (ACP) genannt, an. ACP ist ein strukturierter, begleiteter Prozess. Persönliche Werte, Wünsche und Grenzen im Hinblick auf medizinische und pflegerische Maßnahmen werden gemeinsam besprochen. Ziel ist es, Entscheidungen vorausschauend zu treffen – nicht erst in einer akuten Krise. Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht oder Notfallbogen können in Gesprächen mit Bewohnerinnen entwickelt und erstellt werden. Auf diese Weise bleibt der eigene Wille handlungsleitend, auch wenn eine Bewohnerin vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr selbst entscheiden kann.
Kurzzeitpflege
Zeitweise Entlastung mit verlässlicher Begleitung
Wenn die Versorgung zu Hause vorübergehend nicht möglich ist – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt oder bei einer akuten Veränderung – bieten wir für einen begrenzten Zeitraum ein sicheres und professionell betreutes Umfeld. Unsere Kurzzeitpflege verbindet fachliche Kompetenz mit klar strukturierten Abläufen und persönlicher Zuwendung. Dabei legen wir Wert darauf, dass sich Bewohnerinnen nicht nur gut versorgt, sondern umfassend begleitet fühlen. Ein geregelter Tagesablauf sowie eine bedarfsgerechte Unterstützung schaffen Stabilität und Sicherheit.
Vollstationäre Pflege
Ein Zuhause mit Sicherheit, Nähe und fachlicher Kompetenz
Wenn dauerhaft Unterstützung im Alltag erforderlich ist, braucht es vor allem einen Ort, der Sicherheit vermittelt. In der vollstationären Pflege im Lina-Oberbäumer-Haus in Soest bieten wir Bewohnerinnen ein Zuhause mit professioneller Pflege, klaren Strukturen und einem Team, das aufmerksam zuhört und im Alltag präsent ist. Unsere Begleitung orientiert sich an der Lebensgeschichte, an Gewohnheiten und an dem, was individuell Halt gibt. Im Mittelpunkt stehen nicht allein Versorgung, sondern Lebensqualität, Struktur und das gute Gefühl, gesehen und ernst genommen zu werden.
Was Sie bei uns erwartet
Verlässliche Ansprechpartner*innen und gute Kommunikation
Klare Absprachen und ein respektvoller Austausch sorgen dafür, dass Angehörige jederzeit gut informiert sind.
Individuelle Pflege mit aktivierendem Ansatz
Wir unterstützen dort, wo Hilfe erforderlich ist. Wir fördern zugleich gezielt vorhandene Fähigkeiten.
Qualität, die im Alltag spürbar ist
Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sowie verbindliche Standards sichern eine professionelle und kontinuierlich geprüfte Pflegequalität.
Würde und Respekt in jeder Lebensphase
Wir begleiten einfühlsam und aufmerksam – auch bei sich verändernden Bedürfnissen.
Fachliche Schwerpunkte
Palliative Begleitung
Wenn sich das Leben dem Ende nähert, stehen wir Bewohnerinnen und ihren Angehörigen verlässlich zur Seite. Ziel ist es, Ruhe, Würde und größtmögliche Entlastung im Rahmen der individuellen Möglichkeiten zu gewährleisten.
Begleitung bei demenziellen Erkrankungen
Menschen mit Demenz benötigen Orientierung, Geduld und verlässliche Strukturen. Wir gestalten einen Alltag, der Sicherheit vermittelt und sich an vertrauten Routinen sowie persönlichen Bedürfnissen orientiert.
Häufig gestellte Fragen
Welche Pflegeformen bieten Sie an?
Wir bieten vollstationäre Pflege an. Zusätzlich beraten wir zu Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege, sofern Kapazitäten verfügbar sind. Gern erklären wir, was in Ihrer Situation sinnvoll ist.
Wie läuft eine Aufnahme in die Pflege-Einrichtung ab?
Melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail. Wir klären die aktuelle Situation, besprechen den Bedarf und sagen Ihnen, welche Unterlagen benötigt werden. Anschließend stimmen wir die nächsten Schritte bis zum Einzug gemeinsam ab.
Wie schnell kann ein Einzug möglich sein?
Das hängt von der aktuellen Verfügbarkeit ab. Wenn kurzfristig ein Zimmer frei ist, dauert es im besten Fall nur ein Tag, bis ein Einzug möglich ist, da Unterlagen und Absprachen vorbereitet werden müssen. Melden Sie sich gern, dann klären wir die Situation und das weitere Vorgehen gemeinsam.
Ist auch nachts Personal da?
Ja. Auch in der Nacht ist qualifiziertes Personal im Haus, um eine angemessene Versorgung der Bewohnerinnen sicherzustellen.
Begleiten Sie auch bei demenziellen Erkrankungen?
Ja. Wir begleiten Bewohnerinnen mit Demenz professionell und biografisch orientiert. Vertraute Strukturen und wiederkehrende Abläufe in den Hausgemeinschaften geben Orientierung und Sicherheit.
Was bedeutet aktivierende und ressourcenorientierte Pflege?
Wir fördern das, was eine Bewohnerin selbstständig kann, und unterstützen dort, wo Hilfe nötig ist. Ziel ist, Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten und den Alltag so selbstbestimmt wie möglich zu gestalten.
Begleiten Sie schwerkranke und sterbende Bewohnerinnen?
Ja. Wir begleiten auch in schweren Krankheitsphasen und bieten eine verlässliche Versorgung bis zum Lebensende, orientiert an den Grundsätzen der Palliative Care.
Wie stelle ich den Antrag für Kurzzeitpflege oder Verhinderungspflege?
Viele Pflegekassen stellen dafür ein Formular online bereit, das Sie herunterladen und ausfüllen können. Alternativ kann der Antrag per Post angefordert werden. Übliche Angaben sind Daten der versicherten Person, Zeitraum, Begründung sowie die Daten der Pflege-Einrichtung. Gern erläutern wir Ihnen die Schritte und was in Ihrer Situation benötigt wird.
Welche Unterlagen benötigt die Pflege-Einrichtung für den Einzug?
Für den Einzug benötigen wir in der Regel Unterlagen wie Pflegegradbescheid der Pflegekasse, Krankenversichertenkarte und einen aktuellen Medikamentenplan. Je nach Situation können weitere Nachweise wichtig sein, zum Beispiel Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung, Schwerbehindertenausweis oder Kostenzusagen (Kurzzeit-/Verhinderungspflege, Sozialamt). Gern senden wir Ihnen eine vollständige Checkliste zu.
Wie ist die Medikamentenversorgung im Haus organisiert?
Zum Einzug benötigen wir einen aktuellen Medikamentenplan. Für die ersten Tage sollen die entsprechenden Medikamente aus der Häuslichkeit mitgebracht werden. Die Pflegefachkraft stellt die Medikamente nach Plan. Rezepte werden anschließend über die Hausarztpraxis angefordert und durch die zuständige Apotheke geliefert. Wichtig: Tropfen nur in versiegelten, ungeöffneten Packungen; Tabletten im Blister. Bereits gestellte Tabletten oder geöffnete Packungen dürfen wir nicht verwenden.
Was ist, wenn eine Bewohnerin Pflege ablehnt?
Das kommt vor, besonders in neuen Situationen. Unser Team ist darauf geschult, Bedürfnisse und Grenzen zu respektieren. Häufig hilft ein kleinschrittiges Anleiten, damit möglichst viel selbstständig gelingt. Außerdem schauen wir gemeinsam nach bedürfnisorientierten Hilfestellungen, die zur Bewohnerin passen.
Wie sieht es nach der Kurzzeitpflege aus – muss die Bewohnerin direkt wieder ausziehen?
In der Regel belegen wir Zimmer nicht sofort nach. Wenn Sie den Platz weiterhin benötigen, sprechen Sie uns bitte an, dann prüfen wir gemeinsam die Möglichkeiten.
Wird in der Kurzzeitpflege ein Fernsehen und/oder Telefon vom Haus gestellt?
Ja. In der Kurzzeitpflege wird ein Fernsehen und auf Wunsch auch ein Telefon gestellt.
Wie ist es in der stationären Pflege mit Fernsehen und Telefon?
In der stationären Pflege wird das Telefon gestellt. Der Fernseher ist in der Regel selbst zu organisieren.
Wie werden Angehörige einbezogen?
Angehörige sind wichtige Bezugspersonen. Wir informieren transparent, stimmen relevante Schritte ab und beziehen Hinweise zur Biografie und zu Gewohnheiten in die Begleitung ein.