Unsere Pflege-Einrichtung für Frauen in Soest – Lina-Oberbäumer-Haus

Wenn Sie für eine Angehörige einen passenden Ort suchen, zählen nicht allein Pflegeleistungen. Ebenso wichtig sind Atmosphäre, verlässliche Strukturen und das Gefühl, dass Menschen aufmerksam und respektvoll begleiten. Im Lina-Oberbäumer-Haus in Soest leben Bewohnerinnen in überschaubaren Hausgemeinschaften mit familiärem Charakter. Angehörige erhalten transparente Informationen, klare Orientierung und feste Ansprechpartner*innen. Pflege und Betreuung orientieren sich an aktuellen fachlichen Erkenntnissen und sind von christlicher Nächstenliebe geprägt.

Svetlana Vorrat

Einrichtungsleitung

Kontaktieren Sie mich gerne telefonisch oder per Mail.

Unsere Pflege-Einrichtung im Überblick

80 Plätze
Pflege-Einrichtung für Frauen

Leben in Hausgemeinschaften
vertraute Strukturen

Park & Außenbereiche
ruhige Umgebung

Zentrale Lage in Soest
gut erreichbar

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Zimmer & Ausstattung – persönlich, ruhig und sicher

Ein Zimmer ist Rückzugsort und Zuhause zugleich. Die Ausstattung trägt dazu bei, Sicherheit im Alltag zu gewährleisten und Angehörigen ein gutes Gefühl zu geben. Zimmergrößen Das Lina-Oberbäumer-Haus verfügt über 72 Einzelzimmer (ca. 15 m²) und 4 Doppelzimmer (ca. 25 m²).

Kommunikation und Technik

TV- und Telefonanschlüsse sind vorhanden. Notrufanlagen befinden sich im Zimmer und im Bad. Auf Wunsch steht WLAN den Bewohnerinnen, Angehörigen und Gästen zur Verfügung

Begleitung & Sicherheit

Besonders Menschen mit Demenz benötigen Struktur, Geduld und eine verlässliche Umgebung. Wir begleiten professionell und biografieorientiert, damit vertraute Routinen Sicherheit geben und Teilhabe erhalten bleibt. Begleitung mit Blick auf die Person Lebensgeschichte, Gewohnheiten und individuelle Vorlieben werden in den Alltag einbezogen. Ziel ist es, Fähigkeiten zu stärken, Sicherheit zu vermitteln und Überforderung zu vermeiden.

Lage & Umfeld – grün, zentral und gut erreichbar

Der großzügige Park mit Sitzgelegenheiten, Grillplatz und Nutzgarten bietet Raum für Begegnung und Erholung. Innenstadt, Geschäfte, Cafés, ärztliche Versorgung und Apotheken befinden sich in unmittelbarer Nähe. Stadtzentrum und Bahnhof sind in etwa 10–15 Minuten fußläufig erreichbar.

Leitbild – was uns in der Begleitung wichtig ist

Unser Leitbild stellt Mitbestimmung, Teilhabe, Individualität und Selbstbestimmung in den Mittelpunkt. Gleichzeitig fördern wir ein verlässliches Miteinander in Gemeinschaft. Pflege und Betreuung orientieren sich an den Fähigkeiten und Ressourcen der Bewohnerinnen. Angehörige werden bewusst und wertschätzend mit einbezogen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die fachlich fundierte Begleitung Schwerkranker und sterbender Bewohnerinnen – in enger Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten, externen Partnerinnen und Partner sowie der ambulanten Hospizbewegung. Seelsorgliche, geistliche und spirituelle Angebote sind fester Bestandteil unseres Hauses. Über Art und Umfang entscheidet jede Bewohnerin selbst.

Team – wer im Haus wofür verantwortlich ist

Im Lina-Oberbäumer-Haus arbeiten Mitarbeitende aus unterschiedlichen Fachbereichen eng zusammen, um einen sicheren, würdevollen und gut strukturierten Alltag zu gewährleisten. Dazu gehören Pflege, Sozialer Dienst, Hauswirtschaft, Küche und Technischer Dienst. Insgesamt sind mehr als 60 Mitarbeitende im Haus tätig. Klare Zuständigkeiten sorgen für Transparenz und feste Ansprechpartner*innen.

Einrichtungsleitung

Die Einrichtungsleitung verantwortet Organisation, Abläufe und die Weiterentwicklung des Hauses. Sie ist ebenfalls Ansprechpartnerin für alle übergeordneten Themen.

Unser Pflegeteam arbeitet fachlich strukturiert, aktivierend und ressourcenorientiert. Ein Schwerpunkt liegt in der palliativpflegerischen Begleitung sowie in der Betreuung von Frauen mit demenziellen Erkrankungen

Der Soziale Dienst gestaltet individuelle Angebote, begleitet im Alltag und ist für Angehörige eine verlässliche Anlaufstelle.

Hauswirtschaft und Küche sorgen für Verpflegung, Sauberkeit und Wäscheversorgung. So entsteht eine Umgebung, in der sich unsere Bewohnerinnen wohlfühlen können

Der Technische Dienst hilft bei technischen Fragen und sorgt dafür, dass Bedarfe im Alltag schnell und unkompliziert gelöst werden.

Geschichte – wie das Lina-Oberbäumer-Haus entstanden ist

Die Geschichte unseres Hauses reicht bis ins Jahr 1951 zurück. Damals wurde ein Feierabendhaus für die Schwesternschaft der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen eröffnet. In den 1980er-Jahren erfolgte die Erweiterung zu einem Alten- und Pflegeheim. Benannt ist das Haus nach Lina Oberbäumer, der ersten Oberin der Schwesternschaft. Bis heute wird es als Einrichtung für Frauen geführt und steht für Verlässlichkeit, Tradition und Weiterentwicklung.

1951
Einweihung des Feierabendhauses
Mit der Einweihung wurde der Grundstein für einen Ort gelegt, an dem Frauen im Alter verlässlich begleitet und unterstützt werden.
1983
1984
Erweiterung zum Alten- und Pflegeheim und Bezug der ersten Zimmer
Durch den Ausbau konnte das Angebot erweitert werden, sodass pflegerische Versorgung und Wohnen unter einem Dach möglich wurden.
1986
Weiterentwicklung zum Gesamtkomplex
Die Bereiche wurden gebündelt und das Haus als umfassende Einrichtung für Wohnen, Betreuung und Pflege weiterentwickelt.
2012
Anbau und Modernisierung
Erweiterung und Modernisierung schufen zeitgemäße Rahmenbedingungen für Pflege, mehr Komfort und ein Leben in Hausgemeinschaften.

Preise – transparent und nachvollziehbar

Die Kosten einer stationären Pflege setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen, unter anderem Pflege, Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und Ausbildungsumlage. Je nach Pflegegrad beteiligt sich die Pflegekasse mit einem festen Zuschuss. Da diese Zusammensetzung oft erklärungsbedürftig ist, beraten wir Sie gern persönlich und erläutern die Kosten verständlich und transparent – telefonisch oder im Gespräch vor Ort.

Einzelzimmer

Pflegegrad Heimentgelt Pflegekasse Eigenanteil
1
4.344,89 €
131,00 €
4.213,89 €
2
4.938,08 €
805,00 €
4.133,08 €
3
5.452,18 €
1.319,00 €
4.133,18 €
4
5.988,18 €
1.855,00 €
4.133,18 €
5
6.229,10 €
2.096,00 €
4.133,10 €

Doppelzimmer

Pflegegrad Heimentgelt Pflegekasse Eigenanteil
1
4.310,82 €
131,00 €
4.179,82 €
2
4.904,01 €
805,00 €
4.099,01 €
3
5.418,11 €
1.319,00 €
4.099,11 €
4
5.954,11 €
1.855,00 €
4.099,11 €
5
6.195,03 €
2.096,00 €
4.099,03 €

Bei Sondennahrung senkt sich der Verpflegungssatz auf 12,85 € täglich. Ggf. können zusätzliche Kosten für Inkontinenzmaterial anfallen.  Zusätzlich kann sich der Eigenanteil durch Leistungszuschläge je nach Aufenthaltsdauer reduzieren. Änderungen der Entgelte sind möglich. (Stand: Januar 2025)

Leistungsentgelte der Kurzzeitpflege

Kurzzeitpflege ist eine zeitlich begrenzte Form der stationären Pflege, wenn die Versorgung zu Hause vorübergehend nicht durchgeführt werden kann.

Leistungsentgelte in der stationären Pflege

Die Leistungsentgelte der stationären Pflege im Überblick finden Sie über den Button.

Orientierung für den Einzug

In unserer Einzugsmappe finden Sie die wichtigsten Informationen und Ansprechpartner*innen auf einen Blick – von Bezugspflege und Nachtdienst über Öffnungszeiten der Verwaltung bis hin zu Hausordnung, Post, Wäsche und Medikamentenversorgung. Laden Sie das Dokument als PDF herunter und nutzen Sie es als praktische Orientierung für Ihren Start bei uns.

Echte Stimmen. Echte Einblicke.

Ob Angehörige, Bewohnerinnen oder Mitarbeitende: Nichts beschreibt unsere Pflege-Einrichtung so ehrlich wie persönliche Erfahrungen. Hier finden Sie originale Stimmen aus dem Alltag – über das Miteinander, die Begleitung und die kleinen Dinge, die Sicherheit geben. So entsteht ein authentischer Eindruck davon, wie es ist, im Lina-Oberbäumer-Haus in Soest wirklich zuhause zu sein.

Der Bewohnerinnenbeirat

Zum Beirat gehören (v.l.): Margarthe Wilkens (Stellvertreterin), Eva Damwitz, Brunhilde Bytomski, Theodora Schlüter, Anneliese Vieregge, Eckard Jeffke (Vorsitzender), Ernelis Remmert

DAS Mitwirkungsgremium der Bewohnerinnen.
Der Bewohnerinnenbeirat ist Vermittler und Bindeglied zwischen Einrichtungsleitung und Bewohnerinnen und wird bei allen Entscheidungen eingeschaltet, bei denen ein Mitwirkungsrecht besteht.

Es besteht Mitwirkung und Mitbestimmung unter dem Aspekt der verstärkten Ausrichtung auf die Interessen der Bewohnerinnen.

Hier ein kurzer Auszug, bei welchen Entscheidungen der Bewohnerinnenbeirat mitwirkt:

  • Alltags- und Freizeitgestaltung
  • Leistungen der Unterkunft, Betreuung und Verpflegung
  • Änderung der Hausordnung
  • bauliche Veränderungen oder Instandsetzungen
  • Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung
  • Zusammenarbeit mit Prüfungsinstanzen

Häufig gestellte Fragen

Gibt es feste Ansprechpersonen für Angehörige?

Ja. Je nach Thema gibt es klare Ansprechpersonen, zum Beispiel in der Pflege, im Sozialen Dienst, in der Hauswirtschaft oder in der Verwaltung. Wir sagen Ihnen gern, wer für Ihr Anliegen zuständig ist.

Das hängt von der aktuellen Verfügbarkeit ab. Wenn kurzfristig ein Zimmer frei ist, dauert es im besten Fall nur ein Tag, bis ein Einzug möglich ist, da Unterlagen und Absprachen vorbereitet werden müssen. Melden Sie sich gern, dann klären wir die Situation und das weitere Vorgehen gemeinsam.

Angehörige sind wichtige Bezugspersonen. Wir informieren transparent, stimmen relevante Schritte ab und beziehen Hinweise zur Biografie, zu Gewohnheiten und zu Bedürfnissen in die Begleitung ein.

Die Kosten setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen und sind nicht immer auf den ersten Blick leicht zu überblicken. Gern erläutern wir Ihnen die Positionen verständlich, in einem persönlichen Gespräch oder am Telefon.

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