Pflege im Lina-Oberbäumer-Haus in Soest

Der Umzug in eine Pflege-Einrichtung ist ein bedeutender Schritt. Für Bewohnerinnen und Angehörige beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt, der häufig mit Fragen und Unsicherheiten verbunden ist. Im Lina-Oberbäumer-Haus in Soest legen wir Wert darauf, dass Sie sich von Anfang an gut begleitet und sicher fühlen. Sie erleben verlässliche Strukturen, fachliche Kompetenz und ein Team, das sich Zeit nimmt. Unsere Pflege orientiert sich an den individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Wünschen jeder Bewohnerin – und daran, was ihr im Alltag guttut.

Inge Gottfried

Pflegedienstleitung

Kontaktieren Sie mich gerne telefonisch oder per Mail.

Unser Pflegeverständnis

Gute Pflege bedeutet für uns, Menschen ressourcenorientiert und aktivierend zu begleiten. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der Bewohnerinnen so lange wie möglich zu erhalten. Wir orientieren uns an der Lebensgeschichte, an Gewohnheiten und an dem, was die Bewohnerinnen persönlich wichtig ist. Darüber hinaus erfordert verlässliche Pflege klare Qualitätsstandards, regelmäßige Fortbildungen und eine gelebte Teamkultur. Für Angehörige heißt das: feste Ansprechpartner*innen, transparente Absprachen und klare Kommunikation. 

Ressourcen stärken

Wir fördern vorhandene Fähigkeiten gezielt, damit Selbstständigkeit möglichst lange erhalten bleibt.

Teilhabe ermöglichen

Pflege bedeutet für uns mehr als Versorgung – sie unterstützt soziale Teilhabe und individuelle Entwicklung im eigenen Tempo.

Ganzheitlich begleiten

Körperliche, seelische und soziale Bedürfnisse betrachten wir als Einheit.

Verlässliche Ansprech- partner*innen

Feste Kontaktpersonen schaffen Vertrauen, Kontinuität und klare Kommunikation – auch für Angehörige.

Achtsamkeit im Alltag

Aufmerksames Zuhören und ernst, sind zentrale Bestandteile unserer Arbeit.

Qualität sichern

Regelmäßige Fortbildungen, verbindliche Standards, interne & externe Prüfungen gewährleisten eine sichere und professionelle Pflege.

Advance Care Planning (ACP)

Vorsorge, die entlastet

Mit der gesundheitlichen Vorsorgeplanung, der ACP, werden Wünsche für mögliche zukünftige gesundheitliche Situationen erfasst. Diese Wünsche werden klar dokumentiert und verlässlich festgehalten. So entsteht Sicherheit für die Bewohnerin, für Angehörige und für das Team, das im Ernstfall handeln muss. ACP ist ein freiwilliges Angebot.

Was ACP beinhaltet

Um den Wünschen und Vorstellungen der Bewohnerinnen und ihren Angehörigen zum Lebensende zu jedem Zeitpunkt entsprechen zu können, und das Altern und Sterben in Sicherheit und Würde zu ermöglichen, bieten wir die Vorausplanung der gesundheitlichen Versorgung, auch „Advance Care Planning“ (ACP) genannt, an. ACP ist ein strukturierter, begleiteter Prozess. Persönliche Werte, Wünsche und Grenzen im Hinblick auf medizinische und pflegerische Maßnahmen werden gemeinsam besprochen. Ziel ist es, Entscheidungen vorausschauend zu treffen – nicht erst in einer akuten Krise. Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht oder Notfallbogen können in Gesprächen mit Bewohnerinnen entwickelt und erstellt werden. Auf diese Weise bleibt der eigene Wille handlungsleitend, auch wenn eine Bewohnerin vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr selbst entscheiden kann.

Kurzzeitpflege

Zeitweise Entlastung mit verlässlicher Begleitung

Wenn die Versorgung zu Hause vorübergehend nicht möglich ist – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt oder bei einer akuten Veränderung – bieten wir für einen begrenzten Zeitraum ein sicheres und professionell betreutes Umfeld. Unsere Kurzzeitpflege verbindet fachliche Kompetenz mit klar strukturierten Abläufen und persönlicher Zuwendung. Dabei legen wir Wert darauf, dass sich Bewohnerinnen nicht nur gut versorgt, sondern umfassend begleitet fühlen. Ein geregelter Tagesablauf sowie eine bedarfsgerechte Unterstützung schaffen Stabilität und Sicherheit.

Vollstationäre Pflege

Ein Zuhause mit Sicherheit, Nähe und fachlicher Kompetenz

Wenn dauerhaft Unterstützung im Alltag erforderlich ist, braucht es vor allem einen Ort, der Sicherheit vermittelt. In der vollstationären Pflege im Lina-Oberbäumer-Haus in Soest bieten wir Bewohnerinnen ein Zuhause mit professioneller Pflege, klaren Strukturen und einem Team, das aufmerksam zuhört und im Alltag präsent ist. Unsere Begleitung orientiert sich an der Lebensgeschichte, an Gewohnheiten und an dem, was individuell Halt gibt. Im Mittelpunkt stehen nicht allein Versorgung, sondern Lebensqualität, Struktur und das gute Gefühl, gesehen und ernst genommen zu werden.

Was Sie bei uns erwartet

Verlässliche Ansprechpartner*innen und gute Kommunikation

Klare Absprachen und ein respektvoller Austausch sorgen dafür, dass Angehörige jederzeit gut informiert sind.

Individuelle Pflege mit aktivierendem Ansatz

Wir unterstützen dort, wo Hilfe erforderlich ist. Wir fördern zugleich gezielt vorhandene Fähigkeiten.

Qualität, die im Alltag spürbar ist

Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sowie verbindliche Standards sichern eine professionelle und kontinuierlich geprüfte Pflegequalität.

Würde und Respekt in jeder Lebensphase

Wir begleiten einfühlsam und aufmerksam – auch bei sich verändernden Bedürfnissen.

Fachliche Schwerpunkte

Palliative Begleitung

Wenn sich das Leben dem Ende nähert, stehen wir Bewohnerinnen und ihren Angehörigen verlässlich zur Seite. Ziel ist es, Ruhe, Würde und größtmögliche Entlastung im Rahmen der individuellen Möglichkeiten zu gewährleisten.

Begleitung bei demenziellen Erkrankungen

Menschen mit Demenz benötigen Orientierung, Geduld und verlässliche Strukturen. Wir gestalten einen Alltag, der Sicherheit vermittelt und sich an vertrauten Routinen sowie persönlichen Bedürfnissen orientiert.

Häufig gestellte Fragen

Welche Pflegeformen bieten Sie an?

Wir bieten vollstationäre Pflege an. Zusätzlich beraten wir zu Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege, sofern Kapazitäten verfügbar sind. Gern erklären wir, was in Ihrer Situation sinnvoll ist.

Melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail. Wir klären die aktuelle Situation, besprechen den Bedarf und sagen Ihnen, welche Unterlagen benötigt werden. Anschließend stimmen wir die nächsten Schritte bis zum Einzug gemeinsam ab.

Das hängt von der aktuellen Verfügbarkeit ab. Wenn kurzfristig ein Zimmer frei ist, dauert es im besten Fall nur ein Tag, bis ein Einzug möglich ist, da Unterlagen und Absprachen vorbereitet werden müssen. Melden Sie sich gern, dann klären wir die Situation und das weitere Vorgehen gemeinsam.

Ja. Auch in der Nacht ist qualifiziertes Personal im Haus, um eine angemessene Versorgung der Bewohnerinnen sicherzustellen.

Ja. Wir begleiten Bewohnerinnen mit Demenz professionell und biografisch orientiert. Vertraute Strukturen und wiederkehrende Abläufe in den Hausgemeinschaften geben Orientierung und Sicherheit.

Wir fördern das, was eine Bewohnerin selbstständig kann, und unterstützen dort, wo Hilfe nötig ist. Ziel ist, Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten und den Alltag so selbstbestimmt wie möglich zu gestalten.

Ja. Wir begleiten auch in schweren Krankheitsphasen und bieten eine verlässliche Versorgung bis zum Lebensende, orientiert an den Grundsätzen der Palliative Care.

Viele Pflegekassen stellen dafür ein Formular online bereit, das Sie herunterladen und ausfüllen können. Alternativ kann der Antrag per Post angefordert werden. Übliche Angaben sind Daten der versicherten Person, Zeitraum, Begründung sowie die Daten der Pflege-Einrichtung. Gern erläutern wir Ihnen die Schritte und was in Ihrer Situation benötigt wird.

Für den Einzug benötigen wir in der Regel Unterlagen wie Pflegegradbescheid der Pflegekasse, Krankenversichertenkarte und einen aktuellen Medikamentenplan. Je nach Situation können weitere Nachweise wichtig sein, zum Beispiel Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung, Schwerbehindertenausweis oder Kostenzusagen (Kurzzeit-/Verhinderungspflege, Sozialamt). Gern senden wir Ihnen eine vollständige Checkliste zu.

Zum Einzug benötigen wir einen aktuellen Medikamentenplan. Für die ersten Tage sollen die entsprechenden Medikamente aus der Häuslichkeit mitgebracht werden. Die Pflegefachkraft stellt die Medikamente nach Plan. Rezepte werden anschließend über die Hausarztpraxis angefordert und durch die zuständige Apotheke geliefert. Wichtig: Tropfen nur in versiegelten, ungeöffneten Packungen; Tabletten im Blister. Bereits gestellte Tabletten oder geöffnete Packungen dürfen wir nicht verwenden.

Das kommt vor, besonders in neuen Situationen. Unser Team ist darauf geschult, Bedürfnisse und Grenzen zu respektieren. Häufig hilft ein kleinschrittiges Anleiten, damit möglichst viel selbstständig gelingt. Außerdem schauen wir gemeinsam nach bedürfnisorientierten Hilfestellungen, die zur Bewohnerin passen.

In der Regel belegen wir Zimmer nicht sofort nach. Wenn Sie den Platz weiterhin benötigen, sprechen Sie uns bitte an, dann prüfen wir gemeinsam die Möglichkeiten.

Ja. In der Kurzzeitpflege wird ein Fernsehen und auf Wunsch auch ein Telefon gestellt.

In der stationären Pflege wird das Telefon gestellt. Der Fernseher ist in der Regel selbst zu organisieren.

Angehörige sind wichtige Bezugspersonen. Wir informieren transparent, stimmen relevante Schritte ab und beziehen Hinweise zur Biografie und zu Gewohnheiten in die Begleitung ein.

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