Ein Garten der Sinne - Ihre Spende hilft!

Die Natur nicht nur zu betrachten, sondern mit allen Sinnen zu erleben, zu genießen und zu erfassen, soll Menschen mit und ohne Behinderungen im zukünftigen „Garten der Sinne“ des Lina-Oberbäumer-Hauses auf vielfältige Weise ermöglicht werden.

Der Sinnesgarten dient dabei sowohl der Erholung und der „Wahrnehmung mit allen Sinnen“ als auch der Begegnung sowie der Kommunikation. Der zukünftige „Garten der Sinne“ muss Raum bieten zum „Genießen“ und zum individuellen „Erleben der Natur“. Er soll seine Besucherinnen und Besucher auffordern zum „kleineren und größeren Spaziergang“, Möglichkeiten bieten zur individuellen Förderung der Mobilität, aber auch einladen zum „Ausruhen und Verweilen“, wie z.B. zum Lesen der Zeitung auf einer Bank.
Der Sinnesgarten soll die Begegnung und die Kommunikation unterstützen, um somit auch diese soziale Kompetenz bei den Bewohnerinnen so lange wie möglich zu erhalten und zu fördern.

Gerade demenziell erkrankte Bewohnerinnen sollen selbstständig den Sinnesgartenbereich erreichen und verlassen können. Ein „Erfahrungsfeld für die Sinne“ soll auch blinden oder sehbehinderten Bewohnerinnen geboten werden.

Schöne Erinnerungen wach halten...

Darüber hinaus soll der Sinnesgarten dazu dienen, schöne Erinnerungen wach zu halten oder wieder zu wecken, wie z.B. die Erinnerung an den eigenen Garten oder die Liebe zur Natur im Allgemeinen.
Der Sinnesgarten ist als „Schnitt- oder Nahtstelle“ von „drinnen nach draußen“ für die Bewohnerinnen so zu gestalten, dass durch den fließenden Übergang vom (heutigen) „Wohnzimmer“ der Eindruck vermittelt wird, dass durch die großzügigen ebenerdigen Fensterflächen „der Garten bereits im Haus beginnt“.

Der Sinnesgarten soll sowohl mobilen, nicht eingeschränkten Personen als auch Menschen mit Mobilitäts- und Sinneseinschränkungen gleichzeitig Möglichkeiten zum Bewegen und zum aktiven Erleben der Natur bieten.
Dies bedeutet für die Gartenplanung, möglichst vielschichtige Garteneindrücke zu transportieren: Der Wechsel der Jahreszeiten muss genau so erfahrbar sein wie mittelbare „atmosphärische“ Eindrücke, wie z.B. das Fühlen und Erfahren von Licht und Schatten oder das Fallen der Herbstblätter oder das Geräusch des Wasserfließens.
Der Garten soll darüber hinaus zum Treffpunkt und Veranstaltungsort zwischen Nachbarschaft und Bewohnerinnen, d.h. zu einem integrativen Bestandteil des Stadtteils, werden.

Wenn der Erweiterungsbau des Lina-Oberbäumer-Hauses bezugsfertig ist, wird der „Garten der Sinne“ das Projekt für die Gestaltung des Innenhof-Bereiches zwischen dem vorherigen und dem neuen Baukörper sein.

Jeder Euro von Ihnen bringt uns die Entstehung des Sinnesgartens ein Stück näher.

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Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V.
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Stichwort „Sinnesgarten“

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