Soest - eine Lebensgeschichte (November 2011)

Jeder Mensch hat eine Lebensgeschichte.
Im Rahmen der Ausbildung zur Altenpflegerin bzw. zum Altenpfleger setzen sich Auszubildenden des Soester Fachseminars für Altenpflege der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. intensiv mit der Bedeutung der Lebensgeschichte bzw. der Biografie der Menschen, die sie pflegen, auseinander.

Während dieser rein „unterrichtlichen“ Auseinandersetzung mit dem Thema Biografie, entstand im Kurs „Altenpflege 24“ die Idee, eine Ausstellung zum Thema „Soest - eine Lebensgeschichte“ zu erstellen und zu veröffentlichen. Unter Leitung von Ulrike Ollinger erarbeiteten Lara Klauke, Pia Lammert, Christina Klose, Christin Westermann, Swetlana Vorat, Rosanna Salvati, Julia Körber, Remi Wischnewski, Veronika Dachowska und Daniel Schlieckmann das Konzept und setzten es um.

In der Pflege von Menschen mit Demenz hat die Biografie bzw. die Biografiearbeit eine große Bedeutung. Häufig ist der Verlust von Identität das Hauptsymptom einer Demenz. Um mit den Betroffenen in Verbindung zu bleiben und somit zu einer Verbesserung ihrer Lebensqualität beizutragen, ist sie unverzichtbarer Bestandteil der professionellen Arbeit von Altenpflegerinnen und Altenpflegern.

Inhalt dieser Ausstellung sind Bilder, die jeweils markante Bauwerke und Einrichtungen der Stadt Soest von „früher“ und von „heute“ zeigen.

Die Ausstellung ist im Dezember 2011 im Alten- und Pflegeheim der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V., dem Lina-Oberbäumer Haus, zu sehen. Die Bilder sollen so zum Erzählen, Nachfragen und Nachdenken einladen und zum Bestandteil von Biografiearbeit werden.

Jene, die sich nicht ins Haus selbst aufmachen können, zeigen wir die Ausstellung via Internet.

  

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